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    Verhandlungen / Verträge / Rechtliches FCK verlängert mit Cheftrainer Kurz

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    VEREINS-INFOS

    Gründungsdatum: 02. 06. 1900
    Stadion: Fritz-Walter-Stadion (49.780)
    Homepage: www.fck.de
    Vereinsfarben: Rot-Weiß
    Erfolge: 4x Deutscher Meister, 2x DFB-Pokal-Sieger


    HISTORIE

    Am 02. Juni 1900 entstand der FC 1900 durch die Fusion des Fußballclubs Germania 1896 und der Fußballgesellschaft 1899. 1929 vereinigten sich dann der FC 1900 mit dem SV Phöenix 1910 zum FC Phöenix Kaiserslautern. Drei Jahre später nannte sich der Verein dann in den 1. FC Kaiserlautern um.

    Nach dem zweiten Weltkrieg startete der 1.FCK in der Oberliga Südwest. Seit 1938 spielte Fritz Walter für die Pfälzer, der ab 1940 auch Deutscher Nationalspieler wurde. Ende der vierziger Jahre dominierte der Verein die Oberliga und qualifizierte sich somit auch oft für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Das erste Finale bestritt der Verein 1948, dort unterlag man aber dem 1. FC Nürnberg 1:2. Im Folgejahr wurde der 1. FCK Dritter.

    Die große Zeit des Vereins war in den fünfziger Jahren, als man sowohl 1951 gegen Preußen Münster und zwei Jahre später gegen den VfB Stuttgart die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. Mit Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel und Werner Kohlmeyer gehörten gleich fünf Akteure der Weltmeistermannschaft von 1954 an. Sepp Herberger, damaliger Nationaltrainer, besiegte vollkommen überraschend im Finale die als haushoher Favorit geltenden Ungarn.

    1963 gehörte der 1. FC Kaiserlautern zum Gründungsmitglied der Bundesliga. In der Liga spielten die Pfälzer oft gegen Abstieg, erreichten aber einige Male das DFB-Pokal-Finale, welches aber immer verloren wurde. Erst im fünften Anlauf, 1990, wurde der DFB-Pokal endlich gewonnen.

    Zuvor konnte man bereits 1982 den größten internationalen Erfolg feiern, die Mannschaft erreichte das Halbfinale des UEFA-Pokals, verlor dort aber gegen den IFK Göteborg.

    1991 gewann die Mannschaft völlig überraschend die Deutsche Meisterschaft unter dem damaligen Trainer Karl-Heinz-Feldkamp. Angreifer Stefan Kuntz wurde Fußballer des Jahres, bis heute der einzige Spieler der Pfälzer, der das geschafft hat. In den folgenden Jahren etablierte sich der 1. FCK als Spitzenmannschaft und wurde 1994 Vizemeister hinter dem FC Bayern München.

    Zwei Jahre später folgte der erste Abstieg aus der Bundesliga, nachdem nahmhafte Spieler wie Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz den Verein verlassen hatten. Gleichzeitig konnte der Verein aber den zweiten DFB-Pokal-Erfolg verbuchen, im Finale von Berlin wurde der Karlsruher SC mit 1:0 bezwungen.

    Im Jahr 2007 schaffte der 1.FCK den direkten Wiederauftstieg unter Trainer Otto Rehhagel. In der 2. Bundesliga verloren die „Roten Teufel“, wie die Mannschaft auch genannt wird, lediglich vier Spiele und besiegten in dem bis heute torreichsten Spiel der Liga den SV Meppen mit 7:6. Im Jahr 1998 folgte ein Novum in der Bundesliga-Geschichte: Als Wiederaufsteiger holte die Mannschaft die vierte Deutsche Meisterschaft, wieder wurden nur vier Spiele verloren.

    In den folgenden Jahren schaffte es der 1. FCK sich für den UEFA-Pokal zu qualifizieren, die ganz großen Erfolge blieben aber aus. 2006 folgte der erneute Absturz in die Zweitklassigkeit, erst 2010 kehrten die „Roten Teufel“ mit dem unerfahrenen Trainer Marco Kurz in die Bundesliga zurück. Bis heute hat der 1. FC Kaiserlautern vier Deutsche Meisterschaften gewonnen und zweimal den DFB-Pokal in die Pfalz geholt. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der Verein den achten Platz.

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