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VEREINS-INFOS
Gründungsdatum: 01.07.1904
Stadion: BayArena (30.210)
Homepage: www.bayer04.de
Vereinsfarben: Rot-Weiß-Schwarz
Erfolge: 1x UEFA-Pokalsieger, 1x DFB-Pokalsieger
HISTORIE
Der Beginn von Bayer 04 Leverkusen liegt im Jahre 1903. In einem Schreiben mit den Unterschriften von 170 Mitarbeitern stellte Wilhelm Hausschild bei der Direktion des Bayer Werkes, damals noch „Farbenfabriken vormals Friedrich Bayer & Co“, den Antrag auf Gründung eines Turn- und Spielvereins. Am 1. Juli 1904 wurde mit dem „Turn- und Spielverein der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co“ (TuS04) einer der ersten Werkssportvereine Deutschlands gegründet, allerdings noch ohne Fußballregie. Diese wurde allerdings am 31. Mai 1907 einstimmig in den Verein aufgenommen mit damals 23 Spielern und 4 Spielfreunden. 1911 ist der Aufstieg in die 2. Kölner Bezirksliga gelungen, bevor der Spielbetrieb durch mangelnde Plätze und dem ersten Weltkrieg eingeschlafen ist.
1923 hat sich die Fußballregie aufgrund der konservativen Turnerschaft vom TuS 04 getrennt, um zunächst unter dem Namen „Fußballverein 04 Leverkusen“ zu spielen und wenig später zusammen mit Handballern, Leichtathleten und Boxern die „Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen“ zu gründen.
1931 sicherte sich der Verein durch einen 3:1 Sieg gegen Langenfeld den Aufstieg in die 1. Kölner Bezirkslage und stieg gegen Solingen 95 wenig später sogar in die zweithöchste deutsche Spieklasse auf, bevor der Spielbetrieb durch den 2. Weltkrieg nicht nicht aufrecht erhalten werden konnte.
1949 wurde der Aufstieg, damals schon in den Farben Rot-Schwarz, nur knapp verpasst, als man im Aufstiegsduell dem 1. FC Köln unterlag. Jedoch wurde auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, dass der bezahlte Fußball eingeführt wird, was den Aufstieg in die 2. Division der Oberliga West erbrachte.
1951 gelang dann der Aufstieg in die Oberliga West, damals die höchste deutsche Spielklasse. Nur 3 Jahre später verpasste die Mannschaft den Einzug in die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft nur um 3 Punkte. Wenig später musste der Verein mit dem Abstieg in die 2. Liga allerdings den ersten Rückschlag hinnehmen.
Trotz der Einweihung des Ulrich-Haberland-Stadions 1958 wurden die nächsten Jahre von der Zweitklassigkeit bestimmt. Zwar gelang 1962 erneut der Aufstieg in die Oberliga West, jedoch folge der direkte Wiederabstieg im nächsten Jahr, zusammen mit der Einführung der Bundesliga. Bis 1968 versuchte Bayer 04 den Aufstieg aus der Regionalliga, jedoch wurde wiederum das Entscheidungsspiel in der Aufstiegsrunde verloren, diesmal gegen die Offenbacher Kickers.
1973 folgte sogar der Abstieg in die Amateur-Verbandsliga, in welcher man direkt Meister wurde, trotzdem nicht für die neu gegründete 2. Bundesliga berücksichtigt wurde. Erst im Jahr 1975 wurde man für die 2. Bundesliga berücksichtigt, bevor es dann am 12. Mai 1979 endlich so weit war und man in die 1. Bundesliga aufgestiegen, damals unter der Leitung des Trainers Willibert Kremer, der auch wenig später Rainer Calmund mit ins Boot geholt hat.
In den folgenden Jahren ging es stets aufwärts mit dem Verein, weshalb die Vereine TuS 04 und „Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen“ sich zum Verein „TSV Bayer 04 Leverkusen e. V.“ zusammenschlossen. Unter Trainer Erich Ribbek holte Bayer 04 am 18. Mai 1988 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach einer 0:3 Niederlage im Finale des UEFA-Pokals gegen Español Barcelona, holte Bayer 04 den Rückstand auf und gewann den Pokal nach Elfmeterschießen.
1993 folgte der erste große nationale Titel. Durch ein 1:0 durch die Bayer-Legende Ulf Kirsten gegen die Amateure von Hertha BSC Berlin gewann Bayer 04 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB Pokal.
Nach dem Fast-Abstieg 1995, als man sich erst am letzten Spieltag retten konnte den 1. FC Kaiserslautern in die 2. Bundesliga schickte, gelang im folgenden Jahr unter dem Erfolgstrainer Christoph Daum die erste Vizemeisterschaft.
Kurz nach dem Ausbau des Ulrich-Haberland-Stadions, daraufhin als BayArena bekannt, wurde 1998 die „Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH“ gegründet, unter der Leitung der Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Rainer Calmund.
Das neue Jahrtausend war für Bayer 04 das erfolgreichste. Nach zwei zweiten Plätzen war im Jahr 2000 die Meisterschaft zum Greifen nahe. Am letzten Spieltag verspielte man gegen Unterhaching mit einer 0:2 Niederlage 3 Punkte auf die Bayern und wurde am Ende mit 7 Toren Rückstand punktgleicher Vizemeister.
2002 kam es noch schlimmer. Es war zwar die beste Saison von Bayer 04 Leverkusen, jedoch verpasste man die Meisterschaft um einen Punkt und reihte sich hinter Dortmund ein. Das Pokalfinale verlor man mit 4:2 gegen den FC Schalke 04. Im Champions League Finale musste sich die Mannschaft um Spieler wie Michael Ballack, Bernd Schneider, Carsten Ramelow und Ulf Kirsten dem großen Real Madrid äußerst knapp mit 1:2 geschlagen geben.
Im anschließenden Jahr konnte man, nach dem Weggang von vielen Leistungsträgern, nur gerade so den Klassenerhalt sichern, bevor es wieder bergauf ging und man im nächsten Jahr wieder in der Champions League vertreten war.
Mit dem Ausbau der BayArena auf 30210 Plätze 2009 versucht man die Grundlage für die erste deutsche Meisterschaft zu schaffen. In der Ewigen Tabelle liegt Bayer 04 Leverkusen auf Platz 11.







