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VEREINS-INFOS
Gründungsdatum: 19.12.1909
Stadion: Signal-Iduna-Park (80.720)
Homepage: www.bvb.de
Vereinsfarben: Schwarz-gelb
Erfolge: 7x Deutscher Meister, 2x DFB-Pokalsieger, 1x Europapokalsieger (Pokalsieger), 1x Weltpokalsieger, 1x Europapokalsieger (Champions League)
HISTORIE
Der Verein Borussia Dortmund entsprang aus der katholischen Jünglingssodalität „Dreifaltigkeit“. Die meisten Mitglieder dieser Organisation waren junge Stahlarbeiter und Bergleute, die sich neben dem kirchlichen Engagement auch sportlich betätigen wollten. Durch die Verbreitung des Fußballs zu dieser Zeit, kam es zum Konflikt mit der Obrigkeit der Jünglingssodalität, die sich gegen die neuartige Form des Sports stellte. Es kam zu einem Konflikt, der 1909 zur Gründung der Borussia führte. 50 Mitglieder der Sodalität spalteten sich ab und gründeten den Verein. Bis 1923 führte Franz Jacobi den Verein als erster Vorsitzender.
In den frühen Vereinsjahren schlossen sich drei weitere Dortmunder Vereine der Borussia an. Rhenania, Britannia und Deutsche Flagge. Im Zuge dieser Vergrößerung änderte der Verein auch die Vereinsfarben in zitronengelb und schwarz. In den folgenden Jahren spielten die Borussen in den verschiedensten Klassen des Ruhrgebiets. In den dreißiger Jahren gelang der Aufstieg in die Gauliga, dort wurde man regelmäßig Vizemeister hinter dem damals schon großen Rivalen FC Schalke 04.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der erste echte Vorstand gewählt. 1947 folgte die erste Westfalen-Meisterschaft gegen den FC Schalke 04. Damit war die Vormachtstellung der Knappen im Ruhrgebiet gebrochen. Fortan hatte der BVB diese Rolle inne. Auch in den Jahren 1948 und 1949 wurden die Borussen Meister in der der neu gegründeten Oberliga West. Es gelang sogar der erste Einzug ins Finale um die deutsche Meisterschaft, dass in Stuttgart aber gegen den VfR Mannheim verloren wurde. Der bis dato größte Erfolg wurde 1956 besiegelt. Im Finale des Berliner Olympiastadions besiegten die Dortmunder den Karlsruher SC mit 4:2 und wurde erstmals deutscher Meister.
Im folgenden Jahr verteidigte Borussia Dortmund seinen Titel und wurde erneut deutscher Meister. Dabei spielte exakt die gleiche Mannschaft wie im Vorjahr, bis heute ein unerreichter Rekord. Der dritte Titel wurde 1963 geholt, womit der BVB als amtierender Meister in die danach neu gegründete Bundesliga einzog.
In den nächsten Jahren etablierte sich der BVB als Spitzenmannschaft ohne jedoch eine weitere Meisterschaft zu erringen. Immerhin gewann man 1965 zum ersten Mal den DFB-Pokal gegen Alemannia Aachen. Zudem gewann der BVB als erste deutsche Mannschaft einen internationalen Titel. 1966 besiegten die Borussen den FC Liverpool im Finale des Pokal der Pokalsieger.
In den siebziger Jahren folgte der Niedergang der Borussen. 1972 musste die Mannschaft den schweren Gang in die zweite Liga einschlagen. Erst 1976 glückte der Wieder-Aufstieg ins deutsche Oberhaus. In den Folgejahren gehörte der BVB dem grauen Bundesliga-Mittelfeld an und holte keine weiteren Titel. Immerhin erhielten die Borussen 1974 mit dem Westfalen-Stadion eine neue Spielstätte.
1989 fanden die Ruhrpottler wieder in die Erfolgsspur zurück und gewannen zum zweiten Mal den DFB-Pokal. In den folgenden Jahren glückten unter Ottmar Hitzfeld, der 1991 als Trainer geholt wurde, zwei Meisterschaften. 1995 und 1996 wurde Borussia Dortmund deutscher Meister. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wurde 1997 erreicht. Der Gewinn der UEFA-Champions-League im Finale gegen Juventus Turin überstrahlte alles bisher da gewesene. Danach holten die Borussen auch noch den Weltpokal ins Ruhrgebiet.
Es folgten schwierige Jahre für den BVB. Erst 2002 gewann man unter Trainer Matthias Sammer erneut die Meisterschaft. Im gleichen Jahr unterlag der BVB im UEFA-Pokal-Finale knapp gegen Feyenoord Rotterdam. Seit dieser Zeit belegt der BVB meist die obere Tabellenhälfte, nach ganz oben reichte es aber nicht mehr. Jürgen Klopp, der ein hohes Ansehen bei den Fans genießt, trainiert seit 2008 die Mannschaft. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt Borussia Dortmund Platz fünf.







