Punkte
1.Marco Reus259
2.Marc-André ter Stegen154
3.Juan Fernando Arango140
4.Filip Daems133
5.Dante124
(Alle)Notenschnitt
1.Tolga Cigerci2.50
2.Marco Reus2.58
3.Roel Brouwers2.82
4.Marc-André ter Stegen2.87
5.Filip Daems3.02
(Alle)Marktwert
1.Marco Reus10.010.000
2.Juan Fernando Arango8.958.000
3.Dante7.585.000
4.Patrick Herrmann6.330.000
5.Filip Daems6.325.000
(Alle)

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VEREINS-INFOS

Gründungsdatum: 01.08.1900
Stadion: Stadion im Borussia-Park (54.057)
Homepage: www.borussia.de
Vereinsfarben:Schwarz-Weiß-Grün
Erfolge: 5x Deutscher Meister, 3x DFB-Pokalsieger, 2x UEFA-Pokalsieger


HISTORIE

Der Vorläuferverein von Borussia Mönchengladbach wurde am 17. November 1899 in einer Kneipe von einer Gruppe von Spielern gegründet. Der Name lautete FC Borussia, der lateinische Name von Preußen, zu dem Mönchengladbach damals gehörte. Am 01. August 1900 gründete die Spielgemeinschaft dann den Fußballklub Borussia 1900, zuvor waren sie in die Marianische Jünglings-Congregation eingetreten.

1903 entschied man sich, aus der Congregation wieder aus zu steigen und gründete unter dem Namen Borussia 1900 M.gladbach einen selbstständigen Verein, der dann im Westdeutschen Spiel-Verband antrat. Während des ersten Weltkriegs trug der Verein seine Spiele auf der Sportanlage De Kull aus, dort entstand auch Jahre später das Bökelbergstadion.

Im zweiten Weltkrieg spielten die Borussen in der Gauliga Niederrhein und wurden zu einer Fusion mit dem 1. FC Mönchengladbach gezwungen. Nach dem Ende des NS-Regimes wurde 1946 der Spielbetrieb wieder aufgenommen, 1950 folgte der Aufstieg in die damalige höchste Deutsche Spielklasse, die Oberliga West. Zehn Jahre später gewannen die Borussen ihren ersten Titel. Im Finale wurde der Karlsruher SC mit 3:2 geschlagen, somit nahm Borussia Mönchengladbach als erste Deutsche Mannschaft im Pokal der Pokalsieger teil.

Im Gründungsjahr der Bundesliga gehörten die Borussen nicht zu den Vereinen, die direkt qualifiziert waren. Erst 1965 glückte der Aufstieg in die Bundesliga. Junge Spieler wie Jupp Heynckes und Günther Netzer spielten nun für Borussia Mönchengladbach, Trainer war damals Hennes Weisweiler. Durch die unbekümmerte Spielweise der sehr jungen Truppe entstand der Name „Fohlenelf“. In den sechziger Jahren verbesserte sich die Mannschaft kontinuierlich in der Bundesliga und erreichte zweimal den dritten Rang.

Fünf Meisterschaften erreichte die Mannschaft in den siebziger Jahren, darunter von 1975 bis 1977 drei in Folge. Zudem gewann die Mannschaft 1973 auch erneut den DFB-Pokal. Den ersten internationalen Erfolg feierte die Mannschaft 1975, als der UEFA-Pokal gewonnen wurde. Auch im Jahr 1979 konnte dieser Erfolg wiederholt werden.

Die siebziger Jahre dominierte die Mannschaft zusammen mit dem FC Bayern München die Deutsche Bundesliga und sorgte auch auf internationalem Parkett für Aufsehen. In den achtziger Jahren konnten die „Fohlen“ nicht mehr an die großen Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Bedingt durch das kleine Stadion mussten immer wieder Leistungsträger verkauft werden. Trotzdem schaffte es 1983/84 die Mannschaft, lange um den Titel mit zu spielen, verpasste aber am Ende die Meisterschaft.

In den neunziger Jahren gewann Borussia Mönchengladbach ihren bis heute letzten Titel. Im Finale des DFB-Pokal 1995 gewann die Mannschaft um Stefan Effenberg mit 3:0 gegen den VfL Wolfsburg. Danach folgte der Absturz des Traditionsvereins. 1999 folgte der erste Abstieg aus der Bundesliga. Gladbach verpasste im Folgejahr den direkten Wiederaufstieg. 2001 glückte als Tabellenzweiter der Aufstieg in die Bundesliga. 2004 wurde das Stadion am Böckelberg geschlossen und das neue Stadion im Borussia Park eröffnet. 2007 folgte der zweite Abstieg aus der Bundesliga, direkt ein Jahr später schafften die „Fohlen“ den erneuten Wiederaufstieg.

Seitdem haben sich die Gladbacher in der Bundesliga etabliert und 2010 die Saison auf einem gesicherten Platz im Mittelfeld abgeschlossen. Borussia Mönchengladbach hat fünf Meisterschaften und drei DFB-Pokalsiege errungen, zudem holte der Verein zweimal den UEFA-Pokal an den Niederrhein. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt Borussia Mönchengladbach den sechsten Rang.

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