Punkte
1.Jaroslav Drobny115
2.Heiko Westermann51
3.José Paolo Guerrero38
4.Dennis Diekmeier20
5.Sven Neuhaus14
(Alle)Notenschnitt
1.Sven Neuhaus2.83
2.Jaroslav Drobny3.10
3.Heiko Westermann3.67
4.José Paolo Guerrero3.70
5.Zhi Gin Lam3.75
(Alle)Marktwert
1.Heiko Westermann2.073.000
2.José Paolo Guerrero1.854.000
3.Marcell Jansen1.488.000
4.Gökhan Töre1.385.000
5.Jaroslav Drobny1.140.000
(Alle)

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VEREINS-INFOS

Gründungsdatum: 29.09.1887
Stadion: Imtech-Arena (57.000)
Homepage: www.hsv.de
Vereinsfarben: Blau-Weiß-Schwarz
Erfolge: 6x Deutscher Meister, 3x DFB-Pokalsieger, 1x Europapokalsieger der Landesmeister, 1x UEFA-Pokalsieger, 2x Ligapokalsieger


HISTORIE

Das offizielle Gründungsdatum des HSV ist der 29. September 1887. Damals entstand als erster Stammverein der SC Germania. Dieser Verein entwuchs dem Hohenfelder SC und dem Wandsbek-Marienthaler SC, welches beides reine Leichtathletikvereine waren. Erst 1891 wurde in dem neu gegründeten Verein Fußball gespielt.

Zweiter Stammverein war der Hamburger FC von 1888, während der dritte Stammverein der FC Falke 06 war. Auf alle drei Stammvereine beruft sich der Hamburger SV in seiner Satzung bezüglich des Gründungsdatums. Der eigentliche Name, Hamburger SV, wurde nämlich erst am 2. Juni 1919 ins Leben gerufen, als die drei Stammvereine fusionierten und ein neuer Verein gebildet wurde. Zuvor gehörten der SC Germania und der HFC 88 auch zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Fußball-Bundes.

Seit dem Jahr 1919 gehört der HSV als einziger Verein immer der höchsten deutschen Spielklasse an. Im Jahr 1923 gewannen die Norddeutschen ihre erste Deutsche Meisterschaft. Gegen den SC Union Oberschöneweide gewannen die Hanseaten im Grunewaldstadion von Berlin vor 64.000 Zuschauern das Finale um die deutsche Meisterschaft mit 3:0. Auch im Folgejahr stand die Mannschaft wieder im Endspiel, welches aber gegen den 1. FC Nürnberg verloren wurde.

Es folgten weniger erfolgreiche Jahre für die „Rothosen“, erst 1928 gewannen die Hamburger gegen Hertha BSC Berlin, diesmal vor eigenem Publikum im Altonaer Stadion, mit 5:2 das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Während der Herrschaft der Nationalsozialisten trat der HSV in der Gauliga Nordmark an, erreichte aber nicht mehr das Finale um die deutsche Meisterschaft. Der Verein unterwarf sich komplett dem Nazi-Regime, die damaligen Vorstandsvorsitzenden wurden „Vereinsführer“ bezeichnet.

Nach dem Ende der Schreckensherrschaft spielten die Hanseaten erfolgreich in der Oberliga Nord, bei den Endrunden um die Deutsche Meisterschaft fehlten allerdings die Erfolge. Erst gegen Ende der fünfziger Jahre schaffte der HSV wieder den Einzug ins Finale, musste sich aber sowohl gegen Borussia Dortmund 1957, als auch ein Jahr später gegen den FC Schalke 04 geschlagen geben. Erst 1960 folgte der dritte Titel, mit dem damals schon bekannten Uwe Seeler feierte der HSV diesen Erfolg.

Die Dominanz im Norden büßte der HSV nach Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 erst einmal ein. Werder Bremen holte 1965 die Meisterschaft, zwei Jahre später Eintracht Braunschweig. Immerhin erreichten die Spieler um Uwe Seeler 1967 das Europapokal-Finale gegen den AC Mailand, konnten aber nicht gewinnen. Zehn Jahre später war es aber dann soweit, durch einen 2:0- Erfolg im Finale des Europapokals der Pokalsieger gegen den RSC Anderlecht wurde der bis dato größte Erfolg in der Vereinsgeschichte besiegelt. Zuvor hatte der HSV zum zweiten Mal nach 1963 den DFB-Pokal gewonnen.

Weitere große Erfolge stellten sich dann Ende der siebziger Jahre und die erste Hälfte der achtziger Jahre ein. 1979 folgte die vierte Deutsche Meisterschaft, Manager war zu dieser Zeit Günther Netzer. Dieser holte 1981 Ernst Happel als neuen Trainer, der die erfolgreichste Ära beim HSV einläutete. Unter anderem mit Spielern wie Felix Magath, Manfred Kaltz und Horst Hrubesch folgten 1982 und 1983 zwei weitere Deutsche Meisterschaften. Zudem verloren die Norddeutschen noch einmal das Finale im Europapokal der Landesmeister und den UEFA-Pokal. 1983 war es dann endlich soweit. Durch den 1:0-Siegtreffer von Felix Magath gewannen die Hamburger gegen Juventus Turin das Finale um den Europapokal der Landesmeister. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war perfekt. 1987 folgte der bis heute letzte Titel der „Rothosen“: Im Finale des DFB-Pokal besiegten die Hanseaten die Stuttgarter Kickers mit 3:1.

Es folgten schwere Jahre für den Bundesliga-Dino, in einigen Spielzeiten kämpfte der HSV gegen den Abstieg und verlor dadurch auch die Hoheit im Norden an den SV Werder Bremen. Bis heute folgte kein weiterer Titel, geschweige denn ein Final-Einzug. Trotzdem gehört der Hamburger SV zu den erfolgreichsten Vereinen in der Bundesrepublik und konnte schon zwei verschiedene Europapokale gewinnen. In der ewigen Rangliste der Bundesliga belegt der HSV den dritten Rang.

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