Punkte
1.Ron-Robert Zieler168
2.Jan Schlaudraff98
3.Sergio Pinto96
4.Lars Stindl78
5.Emanuel Pogatetz77
(Alle)Notenschnitt
1.Ron-Robert Zieler2.76
2.Christopher Avevor3.00
3.Mame Biran Diouf3.20
4.Sergio Pinto3.24
5.Jan Schlaudraff3.32
(Alle)Marktwert
1.Jan Schlaudraff6.035.000
2.Mame Biran Diouf4.366.000
3.Mohammed Abdellaoue3.981.000
4.Christian Pander3.729.000
5.Sergio Pinto3.595.000
(Alle)

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VEREINS-INFOS

Gründungsdatum: 12.04.1896
Stadion: AWD-Arena (48.600)
Homepage: www.hannover96.de
Vereinsfarben: Schwarz-Weiß-Grün
Erfolge: 2x Deutscher Meister, 1x DFB-Pokalsieger


HISTORIE

Wie viele andere Deutsche Sportvereine wurde der Klub 1896 als Rugby-Verein gegründet. Am 12. April erfolgte die Gründung zum Hannoverschen Fußball-Club von 1896. Erst durch die wachsende Popularität von Fußball widmete der Verein sich ab 1899 dem Spiel mit dem runden Ball.

Im Jahr 1913 fusionierten der Hannoversche FC von 1896 und BV Hannovera 1898 zum Hannoverschen Sportverein von 1869. Die Spiele wurden bis weit in die fünziger Jahre auf der hannoverschen Radrennbahn ausgetragen. Den Schritt in das überregionale Blickfeld schaffte der Verein erst in den dreißiger Jahren. Der erste hauptberufliche Trainer hieß Robert Fuchs und holte mit der Mannschaft 1938 die erste Deutsche Meisterschaft. Dabei schlugen die 96er die als hoher Favorit geltenden Spieler von Schalke 04 vor 90.000 Zuschauern im zweiten Anlauf. Im ersten Spiel trennten sich die Mannschaften mit 3:3 nach Verlängerung. Im Wiederholungsspiel besiegten die Niedersachsen dann die Schalker 4:3 nach Verlängerung.

Während der Besatzung nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Verein wie alle Vereine aufgelöst und formierte sich erst 1946 erneut. 1950 kehrte Hannover 96 in die höchste Deutsche Spielklasse zurück. 1953/54 gelang das Wunder von Niedersachsen, die Mannschaft holte ohne einen einzigen Nationalspieler die zweite Deutsche Meisterschaft und besiegte dabei im Finale die mit Stars gespickte Truppe des 1. FC Kaiserslautern mit 5:1.

1963 verpasste Hannover 96 die Teilnahme an der neu gegründeten Bundesliga. Eintracht Braunschweig bekam den Vorzug vor den „Roten“, wie der Verein auch genannt wird. Erst ein Jahr später folgte der Aufstieg dank guter sportlicher Ergebnisse in die höchste Deutsche Spielklasse. Zehn Jahre in Folge spielten die Hannoveraner nun in der Bundesliga, ohne jedoch einen Titel zu gewinnen. 1974 folgte der erste Abstieg in die 2. Bundesliga, es folgte zwar der direkte Wiederaufstieg, aber 1976 auch wieder der Gang in die Zweitklassigkeit.

Dort musste der Verein nun einige Jahre verbringen, ehe 1984 der Aufstieg in die Bundesliga gemeistert wurde. Zwar folgte die Ernüchterung im Folgejahr, die Roten wurden Letzter und steigen wieder ab, doch ein Jahr später war der erneute Aufstieg geschafft. Bis 1989 hielten sich die Niedersachsen in der Bundesliga, dann musste die Mannschaft wieder runter. Erst 1996 schaffte es Hannover 96 wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Einer der größten Erfolge wurde aber in der 2. Bundesliga erreicht. 1992 gewann Hannover 96 als erster erster Zweitligist den DFB-Pokal. Im Finale schlugen die 96er Borussia Mönchengladbach 4:3 im Elfmeterschiessen. Im Europapokal der Pokalsieger musste Hannover dann unglücklicherweise gegen den SV Werder Bremen antreten und schied in der ersten Runde aus.

Im Jubiläumsjahr 1996 steigt die Mannschaft nach dem Abgang einiger Leistungsträger sogar in die Regional-Liga ab. 1998 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, danach verpasste die Mannschaft mehrere Male knapp den Aufstieg in die Bundesliga. Erst 2002 wurde dies möglich, damaliger Trainer war Ralf Rangnick, sein Präsident hieß Martin Kind.

Bis heute hat es Hannover 96 geschafft, sich in der Bundesliga zu etablieren. In der Saison 2009/10 schockte ganz Deutschland, besonders aber Hannover, die Nachricht vom Freitod des beliebten Torwarts und Kapitäns Robert Enke. Daraufhin stürzte die Mannschaft in der Tabelle ab und schaffte erst kurz vor Ende der Saison den Klassenerhalt. Hannover 96 belegt in der ewigen Tabelle der Bundesliga Platz 20.

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